| * um 1696 | sicher in Wachenheim an der Haardt geboren, dem Wohnort seiner nachgewiesenen Eltern. Das Geburtsdatum dürfte aus der verlorengegangenen Bestallungsurkunde zum Lehrer rückgerechnet sein. Das ref. Kirchenbuch ist erst ab dem Jahre 1700 vorhanden. Es liegt im Standesamt der Verbandsgemeindeverwaltung Wachenheim. |
| † 24.05.1774 | belegt im Sterberegister des ref. Kirchenbuches von Mußbach. Im Landeskirchenarchiv Speyer (KB Mußbach 1, Seite 77). |
Belege aus dem ref. KB von Wachenheim ab 1700:
| 20.05.1710 Seite 120 |
Taufe des Johann Nickel Speyrer: Es hat spondiert Johann Nickel Stempel, Meister Nickel Stempels bürger und Schreiner Allhier ehel. Sohn |
| 01.03.1715 Seite 160 |
Bei Taufe Grübel: Testis war Johann Nickel Stempel. |
| 27.12.1716 | Taufe Johann Nicklaus Gerlach: Testis: Johann Nicklas Stempel ein Schneidergeselle und Jungfer Anna Maria Struplerin |
| 10.08.1718 Seite 422 |
Seyndt copuliert Johann Nicklaus Stempel des Schneiderhandwerks Joh. Nicklas Stempeln Bürger u. Schreinermeister dahier Sohn. undt Sunanna, wey; Johann Peter Englers ehel. hinterlaßene Tochter |
| 24.10.1718 Seite 236 |
Taufe Johann Nicklaus August Testis: Johann Nickl Stempel Schul- diener zu Mußbach und Susanna, uxor |
| 06.08.1719 Seite 189 |
Taufe Johann Görg Stempel Eltern Johann Nicklas Stempel undt Susanna, Eheleuth |
| 26.06.1720 Seite 472 |
ist begraben J.Nicklas Stempels Söhnlein Joh.Görg alt 50 Wochen weniger 1 Tag. |
Johann Nikolaus ist einziger nachgewiesener Sproß aus der Ehe seiner Eltern, die beide als Wittleute in zweiter Ehe miteinander verheiratet waren. Die Copulation erfolgte in Heidelberg und ist belegt am 11. Juni 1692 in Heidelberg, Ehebuch der Closter Kirchen zu den Barfüssern oder Franciscaner genannt 1593 - 1692:
Nicklaus Stempel Bürger und Schreiner zu Wachen-
heim Wittiber mit
Susanna, Hannß Georg Reitzen Schneiders
nachgelaßener Wittib.
Susanna war etwa 39 Jahre, bei der Geburt von Johann Nikolaus ungefähr 43 Jahre alt. Aus erster Ehe mit Barbara hatte Nickel II einen Sohn Johann Jakob, dessen Geburtsdatum sich um 1692 errechnet (bei Auswanderung nach Amerika 1732 gab er sein Alter mit 40 Jahren an).
Vom Vater der beiden Jungen, Nickel II, wissen wir, daß er des Schreibens unkundig war: Bei Auswanderung mit seinem Sohn Johann Jakob und dessen Familie unterzeichnete Nickel II mit "his mark" einem stilisierten Hobel. Beide Jungen konnten schreiben. Dies geht aus der vor der Auswanderung erfolgten Erbteilung hervor. Hier hat Johann Jakob, einige Dokumente, die allerdings nicht von ihm selbst verfaßt wurden, mit seinem Namen unterschrieben. Von Johann Nikolaus Hand sind Stellungnahmen zur Erbauseinandersetzung bei den Akten vorhanden.
Johann Nikolaus erlernte das Schneiderhandwerk wie der erste Ehemann seiner Mutter. Dies ist aus den Einträgen im KB von Mußbach ersichtlich. Um Lehrer zu werden, in jener Zeit wurde dieser Beruf als Schuldiener oder später auch Schulmeister bezeichnet, mußte man Lesen und Schreiben können, ein Handwerk erlernt haben und dann sein Interesse beim Pfarrer anmelden. Die "Bestallung" erfolgte bei Eignung durch den Landesherrn. Der Schuldiener war die rechte Hand des Pfarrers, spielte die Orgel und leitete den Kirchenchor. Diese Schule ist mit der Heutigen und deren Anwesenheitspflicht nicht vergleichbar. Unterrichtet wurden nur die Knaben und dies auch nur im Winter. (Lutwitzi J, "Aus Mußbachs Vergangenhet" zitiert nach Klaus Römer aus "Mußbach an der Deutschen Weinstraße", Meininger Neustadt)
Johann Nikolaus schreibt selbst zu seinem beruflichen Werdegang (in den Erbteilungsakten im Landesarchiv Speyer A 2 Nr. 1761):
"So bin ich nach Confirmation eines hochlöbl Kirchen-Raths
vom 8. Oktober 1720 bis zum 20. ten Januar 1721 mit dem
Schuldienst zu Wachenheim versehen worden.
Man darf annehmen, daß dieser Einsatz im Schuldienst vertretungsweise erfolgte, da er laut Beschluß des Kirchenrates auf drei Monate beschränkt war. Offensichtlicht lebten Johann Nikolaus und Frau Susanne zu diesem Zeitpunkt in Wachenheim. Nicht nur ihre Trauung, sondern auch ihr Spondieren bei der Taufe Nicklaus August, sowie die Geburt ihres ersten Kindes sind dort dokumentiert. Erst in den Erbteilungsakten fand ich im November 1992 Hinweise auf den nächsten Ort der Schuldienertätigkeit von Johann Nikolaus: Die Ortschaft Dannstadt. Diese liegt an der Straße zwischen der Rheinschanze, der heutigen Stadt Ludwigshafen am Rhein und Neustadt an der Weinstraße. Mit dem Auffinden dieser bisher nicht bekannten Lebensperiode unseres Vorfahren ließ sich eine Lücke im Fr. Stb. schließen.
Im ref. Kirchenbuch von Dannstadt (KB 1 Dannstadt im LKA in Speyer) fanden sich die bisher nicht belegten Geburten zweier Kinder:
| Name | Geburtstag | Kirchenbuch |
|---|---|---|
| Maria Sybilla | 21.05.1721 | Seite 67 |
| Johann Gottfried | 01.09.1723 | Seite 69 |
Nach Johann Gottfried war schon seit vielen Jahren geforscht worden, da seine Existenz in Lambsheim unbestritten war, jedoch der Zusammenhang mit dem Stamm in Wachenheim nicht belegt werden konnte. Wie lange Johann Nikolaus in Dannstadt tätig war läßt sich nicht sicher feststellen. Weitere Geburten fanden sich im KB Dannstadt nicht.
Die Schulmeistertätigkeit unseres Johann Nikolaus läßt sich in Mußbach, heute Ortsteil von Neustadt an der Weinstraße, weiterverfolgen. Hier wirkte er wie es in seinem Sterbeeintrag am 24. Mai 1774 (Kirchenbuch Mußbach 1, Seite 77, im LKA in Speyer) wörtlich heißt:
den 24 ten May ist Johann Nikolaus Stempel in die 50 Jahr
gewesener Schuldiener alhier gestorben und den
26 ten begraben worden
Erster Nachweis in Mußbach ist 1726 die Geburt des Kindes Johann Thomas. In der Zeit zwischen der Geburt von Johann Gottfried in Dannstadt und Johann Thomas in Mußbach muß die Übersiedlung nach Mußbach erfolgt sein. Die im KB 1 von Mußbach aufgeführten Geburten sind:
| Name | Geburtstag | Seite Nr. | Todestag | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Johann Thomas | 22.01.1726 | 109 | ||
| Johann Balthasar | 26.04.1728 | 113 Rückseite | ||
| Johanna Maria | 02.04.1730 | 119 | ||
| Philipp Jacob | 18.07.1732 | 123 | 08.06.1733 | Seite 54 |
| Johann Christoph | 18.07.1732 | 123 | 1733 | Fr.Stb. |
| Joh. Jak. Peter | 25.03.1734 | 129/130 Rückseite | ||
| Johann Christoph | 22.07.1738 | 149 | 21.05.1739 | |
| Johann Philipp | 22.10.1740 | 158 | ||
| Johann Caspar | 22.02.1744 | 167 | ||
| Johann Jacob | 22.02.1744 | 169 |
Susanne brachte 13 Kinder zur Welt. Dabei zweimal Zwillinge. Johann Görg, Philipp Jacob und sein Zwillingsbruder Johann Christoph und der 6 Jahre später nocheinmal Johann Christoph getaufte Sohn starben im ersten Lebensjahr. Diese Daten machen Korrekturen am Fr. Stb. erforderlich. Lassen wir zunächst einmal die Vorfahren von Johann Nikolaus unberücksichtigt. Da der Fr. Stb. für die meisten Angehörigen der Familie Stempel die familienkundliche Hauptorientierung darstellt, sollen die notwendigen Änderungen zunächst in der Generation der Kinder von Johann Nikolaus, Mußbach, erläutert werden. Wir beginnen in Leserichtung, also ganz links bei Johann Thomas. Bei ihm kann das Geburtsdatum ergänzt werden. Verstorben ist er am 29. Juli 1793 im Alter von 67 Jahren, 6 Monaten und 7 Tagen. Verheiratet war er mit Anna Elisabetha, die am 24. August 1793 verstarb.
Als Zweiter von links ist auf dem Fr. Stb. Johann Balthasar eingetragen. Er muß von seinem Platz weichen. Hierher gehört
Johann Gottfried, Schuldiener, Lambsheim
* 1. Sept. 1723 in Dannstadt
Verheiratet war Johann Gottfried mit Susanne Magdalene Ehrmann aus Annweiler. Dort war er auch am 14. November 1753 copuliert worden (Ref. KB von Annweiler im LKA in Speyer).
Johann Balthasar rückt auf den Platz von Philip Jakob, der falscherweise als Lehrer *1732 in Mußbach, +1795 Weisenheim angegeben wurde. Philip Jakob ist elf Monate nach seiner Geburt, wie oben belegt verstorben. Als Gründer des fünften Zweiges, zu dem auch der Autor gehört, ist Johann Christoph *1738 angegeben. Diese Angabe ist falsch. Dieser Johann Christoph ist am 21.5.1739 in Mußbach verstorben. Auch er war noch kein ganzes Jahr alt. Auf seinen Platz kommt
Johann Caspar, Lehrer, Walsheim
* 22.2.1744
† 1814
Damit sind die groben Unstimmigkeiten des Fr. Stb. in dieser Generation berichtigt. Johann Nikolaus lebte mit seiner Familie in Mußbach, acht Kilometer oder etwa zwei Gehstunden von Wachenheim entfernt. Der Vater, Nickel II, saß mit seiner II. Ehefrau Susanne in Wachenheim. Ebenso in Wachenheim wohnte der Stiefbruder Johann Jakob mit seiner Ehefrau, Maria Elisabetha geb. Schneider, die er am 22.01.1715 geheiratet hatte. Aus dieser Ehe lassen sich in Wachenheim zwei Kinder nachweisen:
| Johann Leonhard | * 21.06.1716 |
| Apollonia | * 07.04.1719 |
Die II. Ehefrau von Nickel II, Susanne verwitwete Reiz, verstarb am 8. Oktober 1726, im Alter von 73 Jahren und etlichen Wochen in Wachenheim (KB Wachenheim Seite 482). Nickel II hielt sich danach auch für etwa eineinhalb Jahre in Mußbach bei Johann Nikolaus auf. Im Jahre 1732 entschloß sich Johann Jakob mit seiner Familie auszuwandern. Überraschend war der alte Vater bereit mitzuwandern. Vor dem Abzug wurde eine Erbteilung nach der "Churpfälzischen Landesordnung" durchgeführt, die mit Hilfe der Ausfautei zu Wachenheim abgewickelt wurde (Ausfauteien waren die Vorgänger der Notariate). Wie bei Erbteilungen üblich kam es zu Meinungsverschiedenheiten und einem gegenseitigen Aufrechnen von Leistungen und Vorleistungen. Durch diese Akten konnten wir Informationen erhalten die sonst unwiederbringlich verloren gegangen wären (LA Speyer Bestand A 2, Nr. 1761).
Inventarium undt
Theilungs Prothocoll
ist der aus 90 beschriebenen Seiten bestehende Akt in der Einleitung bezeichnet. Er hat auch etliche Leerseiten. Es finden sich einige Briefe mit kleinerem Format, die Aktseiten haben die Maße 21,5 auf 34 cm. Eingeleitet wird die Teilung:
"Nachdem Niclaus Stempel der alte, Bürger
und Schreiner dahier sich resolviert, mit seinem
in Ersterer Ehe erzielten Sohn Johann Jacob Stempel
und dessen Eheweib in Engelland zu zihen, mithin
dessen in 2. ter Ehe erzihlten Sohn Johann
Niclaus Stempeln, ref:Schulmeister zu Mußbach
Vorhero gerne abfertigen, undt vor allem
dessen mütterlich Zugebrachtes, auch das in
der Errungenschaft ihm gebührendes Kinder--
theil zu stellen, sodann sich wegen dem
Vätterlichen, weilen Er
als ein alter und baufälliger Mann, auch noch
Lebensmittel haben müßte, Vergleichen
wolle ; gleichwie man nuhn die Sachen Vorhero
wohl überleget, Undt gesehen, das man mit dem
lebendigen Vatter anderster nit abtheilen Kann ,
als was er sich Erbotten, da hingegen in Zweifel
gesetzet wirdt, daß er undt sein Sohn Jacob Stempel
all dasjenige - herausfallende Vätterliche Ver-
mögen wohl in Kurtzem Consumiret werden
würde, Sohalb mann dem Zweiterer Ehe
Sohn Johann Niclaus Stempeln sein Mütterliches
Vors Erste herausgetzogen, demenach sein Pflicht-
theil Von der Vätterlichen Mahsa ab- undt
Ihme zugetzogen, wie bey der Berechnung
zustehen. Welches Geschäft Verrichtet hatt
Churpfaltz oberschultheis Herr Johann Goswin Eckard
H:Christian Saler unterschultheis, Bürgermeister
Adolph Wolf FA Hauck Stattschreiber
Wachenheim den 17. Marty. 1732
In den Akten finden sich auch Unterlagen über bestehende Verbindlichkeiten, die aus dem Versteigerungserlös zu befriedigen waren. Zwei Schuldverschreibungen, welche Johann Jacob bei den Erben des Juden Aron eingegangen war, sind in den Akten abgelegt. Daneben fordert der Glasermeister Henrich Schwindt für Anfertigung von Fensterverglasungen aus vergangenen Jahren Bezahlung und rechnet auch seine Bemühungen um Johann Jacob an:
...und hab mit ihm noch auff
Lamprecht, wie auch auf Türkheim
gehen müßen als er in der Noth
Geld leihen wollte.
Johann Nikolaus bemerkt, daß der Vater nicht länger bei seinem Stiefbruder bleiben wollte, wegen dessen "ständiger Trunkenheit und seinem unordentlichen Leben." In einem Brief an den Oberschultheis bittet Johann Nikolaus um Mitteilung wie er sich Verhalten solle, nachdem er erfahren hatte, daß Johann Jakob etwa 300 Gulden Schulden hatte. Im Schriftwechsel mit den Ämtern wird auch versucht den "alten Mann" von der Auswanderung abzuhalten. Johann Nikolaus schreibt, daß der Vater jetzt "ohngefähr 78 Jahr wird alt sein. In den Schiffslisten der "Mary" hat Nickel II sein Alter mit 70 Jahren angegeben.
Noch am 9. Mai 1732 schickt der Oberschultheis Joh. Adam Nagel einen Boten mit einem Schreiben nach Mußbach:
Meinen freundlichen Gruß an den Herrn
Stempel zu Musbach
Die Herrn haben zu mir geschickt und gesagt ich
solte sogleich einen Botten zu ihme schicken, und
ihme Schreiben, Er soll sogleich herunter kommen
oder mit dem Botten seines Vatters Beth, Hembden
Leyl Tücher (Bettlaken)
herunter schicken oder wollens
ihme an seinem Geld Abziehen. Hiermit
Weiß er sich zu richten, sein Vatter will Morgen
forth, der Haußrath ist schon zu Wormbs (Worms)
auf dem rein (Rhein)
| Wachenheim den 9 ten May 1732 |
Verbleibe sein ge- treuer Joh. Adam Nagel |
Johann Nikolaus gibt seine Antwort unter dem gleichen Datum mit dem Boten zurück. Er erklärt, daß die Sachen die der Vater mit nach Mußbach gebracht hatte "zu nichts mehr nütz" waren und welche Textilien er aus seiner Tasche für den Vater angefertigt habe. Im übrigen verlasse er sich auf die Teilung wie sie der Stadtschreiber ausgefertigt habe. Damit war die Erbteilung und die Auswanderung für Johann Nikolaus wohl abgeschlossen. Wir finden ihn noch einmal im Morgenbuch von Wachenheim als Besitzer eines Wingerts, bei dem vermerkt ist "1736 gerodet".
Nun zu weiteren Korrekturen am Fr. Stb. In der linken unteren Ecke, außerhalb des Zusammenhanges sind fünf Stempels, Großvater, zwei Söhne und zwei Enkel aufgezeichnet. Es wird auffallen, daß die Söhne Johann Jakob und Johann Nikolaus identisch sind mit den oben abgehandelten Stiefbrüdern. Johann Leonhard haben wir ebenfalls schon erwähnt, wie auch das erste Söhnchen "Görg" unseres Johann Nikolaus das "alt 50 Wochen weniger 1 Tag" am 6. Juni 1720 verstarb. Der Großvater Johann Nikolaus ist identisch mit Nickel II die Berufsbezeichnung Schneider bei ihm ist ein Lesefehler zwischen Schneider / Schreiner. Der Ersteller des Stammbaumes, ein Herr Mori, vermochte offensichtlich den Schneidergesellen, Schneiderhandwerker Johann Nikolaus nicht mit dem späteren Schuldiener Johann Nikolaus zu identifizieren. Mori war in der Firma von David Stempel Frankfurt, dem Urheber des Fr. Stb. tätig und handelte in dessen Auftrag. Somit ist diese isolierte Gruppe in den Fr. Stb. integriert.
Das Kapitel Johann Nikolaus kann nicht abgeschlossen werden ohne noch das Schicksal der erwähnten "Bestallungsurkunde" zu verfolgen. Leider konnten genaue Daten nicht in Erfahrung gebracht werden. Der Initiator und Produzent des Fr. Stb. der Familie Stempel David Stempel schreibt im Begleitschreiben zum Stammbaum, daß ihm die Bestallungsurkunde von Fräulein Anna Stempel ausgehändigt worden sei. Anna Stempel war Tochter des Heßheimer Lehrers Heinrich Stempel * 1839 und † 1905. Beim Umbau der Orgel in der protestantischen Kirche zu Mußbach wurde die Anstellungsurkunde in der Orgel gefunden. Sie wurde einem Namensträger ausgehändigt. Von da kam sie über Anna Stempel in den Besitz von D. Stempel Frankfurt. Nach dem Tode von D. Stempel, so stellte sein Sohn fest, wurde von Unkundigen auch diese Urkunde, als persönlicher Besitz mit anderen Schriftsachen, vernichtet.
(Quellen: Nachlaß Dr. Theodor Mayer Landesarchiv Speyer V 43 Nr. 23 und 124. Beibrief zum Fr. Stb. Persönliche Mitteilung ca. 1949)
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